Auditive Merkspanne

Aus logopädisches Weblexikon

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Die auditive Merkspanne und Merkfähigkeit sind Voraussetzungen für die Therapie einer kindlichen Sprechstörung und bedingt auch bei Sprachentwicklungsverzögerungen. Nur bei guter Merkspanne ist davon auszugehen, dass der Input durch die Therapeutin bzw. den Therapeuten auch sinnvoll verarbeitet und genutzt werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkungen

Als vorbereitende und kurze Vorsequenz sind Übungen auf außersprachlicher Ebene (z.B. Geräusche sinnvoll). Es sollte allerdings schnell zu sprachlichen Übungen übergegangen werden, da nicht sicher belegt werden kann, dass ein Transfereffekt von außersprachlicher auf sprachliche Ebene gegeben ist.

Parallel zu den Übungen empfiehlt es sich ebenfalls, Strategien zur Speicherung zu erarbeiten. Ein Training ausschließlich der Merkspanne ist sehr mühsam und für Kinder mit Schwierigkeiten in diesem Bereich dadurch sehr frustrierend. Daher sollten Strategien wie

eingebaut und mitgeübt werden.

Die Arbeit an der auditiven Merkspanne sollte nicht der Hauptinhalt der Therapie sein. Erfahrungsgemäß kann man sagen, dass auch Kinder mit einer kleinen/kurzen Merkspanne Erfolge in der Therapie haben und diese abschließen können. Die Merkspanne ist nur ein kleiner Teilbereich der sprachlichen Leistungen.

Zur Festigung kann es durchaus sinnvoll sein, motorische Ablenker einzubauen, bevor die Anzahl der Items erhöht wird.

Beispiel: Reihenfolge von Farben auditiv vorgeben, an einer anderen Stelle im Raum farbige Klötzchen auswählen und diese dann am Tisch in der vorgegebenen Reihenfolge anordnen. Sinnvoll ist dabei, das Kind zur internen Wiederholung als Merkstrategie aufzufordern. Die Ideen.

Reihenfolge

Silbenebene

Wortebene

Nomen

Verben und Adjektive

Zahlen

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