Zungenmuskulatur

Die Zunge ( lat. Lingua, griech. γλῶσσα Glossa) nimmt in der Logopädie einen hohen Stellenwert ein. Sie ist beteiligt an der Sprachbildung ( der Artikulation ), am Schluckakt, sowie an der Nahrungsaufnahme.

Zur Sprachbildung, zum Schlucken als auch zur Nahrungsaufnahme sind vielfältige Bewegungen und Spannungszustände der Zunge selbst nötig, die durch eine Vielzahl von Muskeln mit unterschiedlichen Funktionen bewirkt werden.


Äußere Zungenmuskulatur

  • M. genioglossus ( dt. Kinn - Zungen - Muskel )

Größter Zungenmuskel. Er zieht die Zunge nach vorn unten, die vorgestreckte Zunge nach hinte.


  • M. hyoglossus ( dt. Zungenbei - Zungen - Muskel )

Er zieht die Zunge nach hinten unten.


  • M. styloglossus ( dt. Griffel - Zungen - Muskel )

Er zieht die Zunge nach hinten oben.


  • M. palatoglossus ( dt. Gaumen - Zungen - Muskel )

Er zieht den Zungengrund aufwärts oder den Gaumen abwärts, was eine Verengung des Rachens bewirkt.


Innere Zungenmuskulatur

  • M. longitudinalis ( dt. Längsmuskel )
  • M. transversus ( dt. Quermuskel )
  • M. verticalis ( dt. Vertikalmuskel )

Sie bewirken eine Formveränderung bezüglich Abflachung, Verkürzung und Streckung.

Weblinks

Abbildung Zungenmuskeln [1]


--Yvonne - Marie 16:49, 15. Aug. 2011 (CEST)