Redeflussstörung

Redeflussstörung nennt eine Sprechstörung, bei der eine Störung des Sprechvorgangs vorliegt, so dass also das Sprechen nicht flüssig klingt, sondern das Sprechen bzw. der Sprechablauf unterbrochen wird.

Der Redefluss wird durch Pausen, Einschübe wie Embolophrasien oder Wiederholungen gestört. Redeflussstörungen stellen Störungen auf der kommunikativ-pragmatischen Ebene dar. Zu den Redeflusstörungen gehören Stottern, Poltern und der Mutismus. Die Therapie von Redeflussstörungen ist schwierig, aber inzwischen gibt es Forschungsergebnisse über deren Wirksamkeit.

Literatur

  • Euler, H. A./Wolff v. Gudenberg,A./Jung, K./Neumann, K.: Computergestützte Therapie bei Redeflussstörungen. Die langfristige Wirksamkeit der Kasseler Stottertherapie (KST), in: SpracheStimmeGehör, 33 (2009), 193-201.
  • Günter Wirth/Martin Ptok/Rainer Schönweiler: Sprachstörungen, Sprechstörungen, kindliche Hörstörungen. Lehrbuch für Ärzte, Logopäden und Sprachheilpädagogen, 5. Auflage, Köln 2000, ISBN 3-7691-1137-0.