Grammatikentwicklung

Aus logopädisches Weblexikon

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Die Grammatikentwicklung als Teil der Sprachentwicklung setzt voraus, dass das Kind ein gewisses Maß an Sprachverständnis hat. Erst werden also Bedeutungen eines Wortes verinnerlicht. Sprachverständnis kommt vor Sprachproduktion!

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Einwortäußerung

Einwortäußerungen sollen Bedürfnisse, Verlangen nach Gegenständen, Handlungen und Aufmerksamkeit ausdrücken und bezugnehmen auf etwas: „da!“

Sie bestehen aus Nomen oder Verbpartikeln und zum Teil Adverbien. Außerdem aus "Nein" (oft in Kombination mit Kopfschütteln) und nach Bloom aus Handlungswörtern und Beziehungswörtern.

Ab ca. der Mitte der Einwortphase treten zwei Einwortäußerungen mit kurzer Pause hintereinander auf, die sich inhaltlich auf das selbe beziehen: ("Milch ... Schüttelt")

Es kommt dann zum Zusammenziehen von zwei Einwortäußerungen zu einer einzigen ("willunter!" für "will runter!")

[Bearbeiten] Zweiwortäußerungen

Zweiwortäußerungen sind nach Bloom vielfältig interpretierbar ("Rich interpretation").

[Bearbeiten] Dreiwortäußerungen

Diese Phase wird auch als Telegramstil bezeichnet. Der Übergang von der Zweiwortphase in die Dreiwortphase vollzieht sich nach zwei Thesen:

1. These
Kombination
aus "Mama waschen" und "waschen Baby" wird "Mama waschen Baby"
2. These
Erweiterung
aus "werfen Ball" und einem Attribut wird "werfen große Ball"

[Bearbeiten] Vier- und Mehrwortäußerungen

Sie entstehen dann durch Lernen von neuen Wortklassen und dem Begreifen der Zusammenhänge in immer neuen Kombinationen!

[Bearbeiten] Zeiten

Das Kind beginnt seine Äußerungen im "Hier und Jetzt", also in der Gegenwart.

Zwei Theorien dazu

[Bearbeiten] Nebensatzkonstruktionen

[Bearbeiten] Störungsbilder

Bei Störungen im Bereich der Grammatikentwicklung spricht man von Dysgrammatismus.

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