Basel-Minnesota-Test zur Differentialdiagnose der Aphasie

Aus logopädisches Weblexikon

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Der Basel-Minnesota-Test zur Differentialdiagnose der Aphasie (BMTDA) ist ein semistandardisiertes Testverfahren das umfassende Aussagen über die sprachlichen Fähigkeiten des Patienten (auch auf komplexeren Ebene als der Aachener Aphasie Test) bietet. Er dient nach Aussage der Autorinnen der operationellen Beschreibung der vorliegenden Aphasie und ist eine objektive Methode zur Dokumentation des Therapieverlaufs.

[Bearbeiten] Inhalt

Der Test gliedert sich in 5 Untertests mit dazugehörigen Aufgabengruppen (insgesamt 47) in hierarchischer Abstufung. Es werden die individuellen Fähigkeiten des einzelnen Patienten in allen sprachlichen Modalitäten beurteilt. Zudem erfasst er zusätzlich Störungen auditiver, visueller und propriozeptiver Wahrnehmungsprozesse sowie neuromuskuläre Ausfälle im Bereich der Sprechwerkzeuge. Eine Einteilung in Standardsyndrome erfolgt nicht, jedoch eine Einordnung in das Klassifikationssystem nach Jenkins:

Aus den Testresultaten können Richtlinien für die Therapieplanung und Durchführung abgeleitet werden. Eine Wiederholung des Tests ermöglicht die Kontrolle des Therapieverlaufs. Einzelne Untertests des BMTDA sind gut einsetzbar zur Ergänzung der Diagnostik von Patienten in der störungsspezifischen Übungsphase bzw. in der Konsolidierungsphase. Der gesamte Test sollte nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden, um die Belastung durch das enorme Aufgabenpensum möglichst gering zu halten.

Getestet wird:

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