Artikulation

Aus logopädisches Weblexikon

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Die Artikulation bezeichnet alle im Ansatzrohr ablaufenden Bewegungsvorgänge, die Laute hervorbringen oder ausformen.

Die Fähigkeit zur Artikulation entsteht während der frühen Kindheit durch wiederholte bewusste und unbewusste sensorisch-motorische Erlebnisse durch ständige Wahrnehmungs- und Äußerungsfunktionen.

Durch Bewegungen der Artiklationsorgane zu den möglichen Artikulationsorten entstehen unterschiedliche Ausformungen des Mundraumes und der Nasenhöhle, wodurch die durch die Stimmplippen gebildeten Töne geformt und verändert werden.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Artikulationsorgane

  • Zunge
  • Lippen
  • Zähne

[Bearbeiten] Artikulationsorte

  • Lippen
  • Zähne
  • harter Gaumen
  • weicher Gaumen

[Bearbeiten] Artikulationsarten

Es gibt verschiedene Arten der Bewegungsführung.

[Bearbeiten] Plosive

Bei Plosiven entsteht zwischen Artikulationsorgan und -ort ein Verschluss, der schlagartig geöffnet wird.

Typisches Bespiel sind [b] und [p]: die Lippen werden geschlossen und schlagartig geöffnet.

[Bearbeiten] Vibranten

Hier wird zwischen Artikulationsorgan und -ort eine Enge geschaffen, die zu leichtem Vibrieren führt.

[Bearbeiten] Laterale

Die Luft wird seitlich "umgeleitet" durch einen Verschluss zwischen Artikulationsorgan und -ort.

Beispiel [l]: hier wird durch die Zungenspitze direkt hinter den oberen Schneidezähnen ein Verschluss gebildet und die Luft seitlich an der Zunge vorbeigeleitet.

[Bearbeiten] Nasale

Bei Nasalen schließt das Velum den Mundraum und leitet die Luft so durch die Nase. Die Stellung von Artikulationsorgan zu -ort hat dabei trotzdem einen Einfluss auf den Klang.

Beispiel: [m]

[Bearbeiten] Artikulationsstörungen

Durch Störungen im Bewegungsablauf, der Planung der Bewegungen oder veränderte Verhältnisse kann es bei der Artikulation zu Störungen kommen. Man spricht dann von einer

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